Abi – und jetzt? Last Minute ans Ambrosianum!

Viele Ideen – aber noch keinen Plan, was Du nach Deinem Abitur machen könntest? Dann ist eine Orientierungszeit eine gute Option für dich! Mitten in der quirligen Universitätsstadt Tübingen erwartet Dich das Ambrosianum mit seinen beiden Angeboten College Orientierungsjahr und Sprachenjahr.

Lerne Dich und Deine Fähigkeiten besser kennen – finde Dein Studienfach – bereite Dich auf Dein Studium vor – erlebe eine mega Gemeinschaft – werde Teil des unvergesslichen Ambros-Feelings! Es stehen noch Plätze für kurzfristige Bewerbungen bis zum 6. September 2021 zur Verfügung.

Mehr Infos zur Bewerbung findest Du hier.

Abschlussfahrt nach Trier: Alle Wege führen nach Rom – nur unsere Abschlussfahrt nicht

Nach geschriebenen und bestandenen Prüfungen und dem offiziellen Abschlussfest starteten wir am Samstag nach einer gemeinsamen Eucharistiefeier zu unserer Abschlussfahrt. Vom Johanneum aus ging es für unseren Kurs und fast das ganze Team in zwei fachmännisch vollbepackten Bussen Richtung Trier. Mit im Gepäck waren nicht nur sehr gute Laune, sondern auch dicke Regenwolken, die uns bereits während der Fahrt stets vor Augen hingen. Doch auch die Fahrt an sich war nicht langweilig, denn zwischenzeitlich wurden wir von einer Feuerwehrkolonne eskortiert, die zu überholen beinahe zehn Minuten in Anspruch nahm. Unterbrochen wurde die Fahrt Richtung „Rom des Nordens“ durch einen Zwischenstopp in Speyer, bei dem nicht nur die Stadt, sondern auch der Dom besichtigt wurden.

Angekommen in der Jugendherberge in Trier gab es keine lange Verschnaufpause, stattdessen ging es direkt weiter mit der Stadtführung – leider zwischenzeitlich etwas verregnet – und einem anschließenden gemeinsamen Essen.

Auf den Samstag folgte der Sonntag, der mit einer Eucharistiefeier in der Kirche des Priesterseminars begann. Anschließend orientierten wir uns am Fuße Konstantins und durchliefen beim Besuch des Landesmuseums innerhalb weniger Stunden die jahrhundertelange Geschichte der Stadt Trier. Stück für Stück traf der ganze Kurs wieder in der Jugendherberg ein, wo wir den Nachmittag – immer noch nachhaltig begeistert von Füßen – mit Fuß- und Volleyball verbrachten. Die Motivation war hoch, nach der bisher zurückgelegten Wegstrecke einen weiteren Spaziergang zu unternehmen, doch die Wolken schlugen zu und so flüchteten wir uns bereits eine halbe Stunde zu früh in das Restaurant.

Der Montag, der folgte, stand ganz unter dem Zeichen Roms. Er begann mit der Besichtigung der Konstantinsbasilika, nach der wir unseren Stadtführer wieder trafen, um die Kaiserthermen zu besichtigen. Dort entdeckten wir einen lange verschollen geglaubten Zirkelabdruck wieder und hinterließen so einen bleibenden Eindruck bei unserem Stadtführer, der künftigen Gruppen nun zeigen kann, wo sich der Zirkel befindet. Am Nachmittag bestand die Möglichkeit, das Karl-Marx-Haus zu besichtigen. Und auch an diesem Tag folgte wieder eine Sporteinheit, nach der der Kurs sich selbst ein gemeinsames Abendessen organisierte.

Der Dienstagmorgen war geprägt von zwei Villen: der Villa Nennig mit einem großen römischen Bodenmosaik und der neu aufgebauten, im römischen Stil rekonstruierten Villa Borg. Natürlich waren die Wolken wieder da und beschlossen, – wie könnte es auch anders sein – in Strömen zu regnen, sobald draußen die Führung für uns begann. Zwischen den beiden Villenbesuchen blieb noch Zeit für die Besichtigung der Saarschleife und für jeweils einen Teil der Gruppe eine kurze Wanderung und den Baumwipfelpfad.

Der folgende Mittwoch ist besonders erwähnenswert, weil er ein ganz normaler Tag war: wir besuchten die Liebfrauenkirche, in der es wieder eine Führung gab, und schauten uns direkt danach den angrenzenden Dom (keine einfache Dorfkirche!) nicht nur von innen, sondern auch von unten an. Hier bekam das Ambrosianum zur Überraschung aller von Weihbischof Peters eine Reliquie des Hl. Ambrosius geschenkt. Nach dem freien Nachmittag gingen wir dann ganz typisch italienisch essen und ließen den Abend gemeinsam an der Mosel ausklingen.

Und schon war mit dem Donnerstag das Ende unserer Abschlussfahrt vom 24. bis 29. Juli gekommen. Es standen noch der Besuch des Apostelgrabes des hl. Matthias mit einer Führung und anschließend daran eine gemeinsame Eucharistiefeier neben dem Sarkophag des Apostels auf dem Programm. Bei der Rückfahrt kam es schließlich so, dass sich die zwei Busse im Stau verloren und die eine Hälfte der Gruppe so fast eine Stunde früher wieder in Tübingen ankam.

Es bleibt festzuhalten: Es regnet immer dann, wenn wir als Kurs wandern, spazieren gehen oder draußen eine Führung haben. Und: Alle Wege führen nach Rom – nur unsere Abschlussfahrt nicht. Aber das macht nichts, weil sie im „Rom des Nordens“ mindestens genauso schön war wie im „Rom des Südens“.

Bericht: Corinna Merle

Ambros Talk: Corona in Kunst und Beratung

Am 5. Mai 2021 fand erstmals ein digitaler Ambros Talk statt. Unter dem Titel “Corona in Kunst und Beratung” waren der Künstler Frederick D. Bunsen, die psychologische Beraterin Stefanie Großguth, Mitglieder des Amici Ambrosiani e. V. und der aktuelle Ambrosianumskurs im Gespräch. Bunsen und Großguth legten ihre je eigene Perspektive auf die Corona-Krise dar. In der Beratung führte die Krise zu ungewohnt neuen digitalen Beratungsformaten. Dadurch war Beratung weiterhin möglich. Die kollektive Krise beförderte persönliche Krisen, die dann wiederum bei den Beratungsstellen sichtbar wurden. Hierbei galt, was Großguth in der Beratung auch vor Corona schon auffiel: “Menschen sind überrascht, dass sie in eine Krise geraten”. Das sei in einer von effizienter Selbstorganisation geprägten Zeit bei vielen Menschen nicht vorgesehen. Der Künstler Frederick Bunsen hob hervor, dass eine Krise – bei allem insgesamt Negativen – für die Kunst immer auch ein produktives Element sei. Sie führe als “Disruption” immer auch zu – wenn auch unfreiwillig – neuen Perspektiven. Ein gemeinsames Fazit des Abends formulierte Bunsen so: “All dies soll sagen, dass unser Leben ständig in Bewegung ist und Veränderungen in allen Formen zum Alltag  – d.h. zum Leben gehören, und nach wie vor ist es entscheidend, wie man auf solche Momente kreativ reagiert. Ich denke, dass es das ist, was jeder aus dem Alltag eines Künstlers schöpfen kann.”

Die Ambrosianer/innen sind zurück

Seit fast einer Woche sind die Ambrosianer/innen wieder zurück in der (teilweisen) Präsenz. Das Sprachenjahr bereitet sich auf die Prüfungen in Bibelgriechisch und Hebräisch vor. Das Ambrosianum College startet in die Projektphase. Dort werden Medienwissenschaft und ein Filmprojekt ein Schwerpunkt sein. Wir sind schon neugierig auf den neuen Ambros-Film!

Mit Humor in den Tag

Heute wurden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von humorvoll gestalteten Botschaften im Handletteringstil überrascht. Ein schöner Start in einen der vielen Montagmorgen in Corona-Zeiten. Und wir sind hier prima “Komplizen” 🙂 .

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Online-Kurse zum Jahresbeginn

Die verwaiste Sitzgruppe zeigt es an: Das Ambrosianum befindet sich coronabedingt im Distanzunterricht. Die Veranstaltungen finden allesamt online statt. Dennoch geht die Prüfungsvorbereitung im Sprachenjahr auf Bibelgriechisch und Hebräisch voran. Die Collegiatinnen und Collegiaten gehen auf das Ende des Wintersemesters zu und arbeiten fleißig an ihren Arbeiten zum Jahresthema “Die Krise als Dauerzustand? – Denken, entscheiden und leben im Modus kolletiver Bedrohung”. Wir sind schon neugierig auf die Abschlussvorträge. Bewerbungen für das neue Kursjahr 2021/22 sind jederzeit möglich!

 

Ambrosianum in der Weihnachtspause

Mit dem Lockdown am 16. Dezember endeten auch die Präsenzveranstaltungen am Ambrosianum. Das Orientierungsjahr hat zusammen mit den Studierenden der Universität noch Online-Veranstaltungen bis zum 22. Dezember. Nach vielen Kursen und intensivem Unterricht in den vergangenen Wochen ruht das Ambrosianum jetzt bis zum 10. Januar. Wie es dann weitergehen wird, das bleibt abzuwarten und hängt maßgeblich von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie ab. Einstweilen ist es ruhig auf dem Gelände des Ambrosianums und ein Nadelbaum wartet auf seine Verwandlung in einen Christbaum …

Online-Studientag 2020: Das Ambros stellt sich vor

Im Rahmen des Online-Studientags der Universität Tübingen am Mittwoch, 18. November 2020 stellt sich auch das Ambrosianum vor. In einem Zoom-Videomeeting von 15:00 – 16:00 Uhr [hier geht’s zum Link] kannst Du

  • das Programm des Orientierungsjahres Ambrosianum College näher kennenlernen,
  • erfahren, was das Sprachenjahr ist,
  • Ambrosianerinnen und Ambrosianern begegnen und
  • Dozenten und der Leitung Deine Fragen stellen.

Wir freuen uns, wenn Du Dich zuschaltest!

Erlebnispädagogik – Weil Baum!

Nachdem die ersten Wochen noch gar nicht sicher war, ob das jährliche erlebnispädagogische Wochenende trotz der aktuellen Situation stattfinden könnte, machten wir uns am Freitag nach dem Mittagessen auf den Weg zur Schwäbischen Alb. Dort verbrachten wir das erste Oktoberwochenende gemeinsam mit Betty und Matt, den beiden Scouts von albERGO.
Der erste Nachmittag stand unter dem Motto “Fichtenklettern – raus aus der Komfortzone”. Ausrüstung dafür waren Helme und Sicherheitsgurte für jeden und pro Kleingruppe ein Seil. So kletterten wir bis zu 40 Meter in die Höhe, wo wir mit einem tollen Ausblick und einem Eintrag ins Wipfelbuch belohnt wurden. Bis auf ein herabfallendes Wipfelbuch war die ganze Aktion zu jedem Zeitpunkt sicher.

Auf den Freitag folgte der Samstag. Wir starteten auf einem Parkplatz, mitten im Nirgendwo. Dort gaben Betty und Matt den verschiedenen Teams jeweils einen Kartenausschnitt und einen Kompass. Dann ging es los, quer durch die Wälder und Wiesen der Schwäbische Alb. Begleitet wurden wir von Starkregen, der aber zum Glück nach ein paar Stunden durch Sonne und einen blauen Himmel abgelöst wurde. Ähnlich wie beim Geocaching mussten wir nach jeder Etappe auf dem Weg einen neuen Kartenabschnitt finden. Diese neuen Karten wurden an verschiedensten Orten versteckt: hoch auf Bäumen, in dunklen Höhlen und engen Spalten. Doch auch manche Herausforderungen traten auf: an einer runden Kapelle galt es eine Ecke zu finden, der Wald musste nach Erzschächten abgesucht werden und der Regen schien nie aufzuhören, besonders wenn man vom richtigen Weg abgekommen war. Als echtes Highlight durfte eine Gruppe sogar mit Lamas laufen. Am Ende hatte jede Gruppe bis zu sechs Karten gefunden, war bis zu dreiundzwanzig Kilometern gelaufen und hatte verschiedene Ecken der Schwäbischen Alb kennengelernt. So kamen wir müde und erschöpft aber glücklich und stolz – wenn auch später als geplant – an der Hütte an. Als Abschluss waren wir gemeinsam in einer Wirtschaft essen.

Ein ziemlich abwechslungsreiches und spannendes Wochenende. Denn trotz aller Hygieneabstände und Masken kann man viel erleben!

Für den Kurs 2020/21: Elena Felser, Corinna Merle und Selma Sautter

Ungewöhnlicher Kursstart in Corona-Zeiten

Am Montag, den 14.09.2020 startete das neue Jahr am Ambrosianum. 18 AmborsianerInnen wurden unter besonderen Bedingungen (Corona lässt grüßen) willkommen geheißen. Acht von ihnen werden das College besuchen und die restlichen 10 werden sich den Sprachen Latein, Griechisch und Hebräisch stellen.
Die ersten zwei Tage galten dem gegenseitigen näheren Kennenlernen, die Lehrer/innen und Dozent/innen wurden vorgestellt sowie das Programm des kommenden Jahres. Schnell wurde vor allem den Schülern klar, dass die Gemütlichkeit nicht lange andauern wird. Denn schon am Mittwoch ging es mit den ersten Stunden in Latein und Griechisch los. Zudem gab es für beide Kurse ein Modul “ready.study.go”, das das Lernen selbst zum Gegenstand hatte.

Mittlerweile sind beide Kurse schon mittendrin im Leben und Lernen. Wir sind sicher, es wird ein außergewöhnliches Jahr, nicht nur in Zeiten der Pandemie, sondern wie stets, weil es für viele Ambrosianer/innen ein wichtiger Schritt in ihre Zukunft ist.