(K)ein ALBtraum: Erlebnispädagogisches Wochenende

Mit den Köpfen noch voll in den letzten Griechisch-Vokabeln und Grammatikeinheiten, ging es am Freitag den 27.09.19 direkt nach dem Mittagessen los in Richtung Schwäbische Alb, wo wir gemeinsam das Erlebnispädagogische Wochenende des Ambrosianums erleben sollten. Uns erwartete eine kleine Ansammlung von drei urigen und rustikal eingerichteten Häuschen am Rande von Trochtelfingen-Hausen und natürlich unsere Leitung für die nächsten paar Tage, Betty und Matt. Ihre enthusiastische Frage, ob wir uns vorstellen könnten bei dem Regen, der draußen fiel, raus zu gehen, traf bei uns eher auf mäßige Begeisterung. Nichtsdestotrotz standen wir kurze Zeit später ausgestattet mit Wanderschuhen, Regenjacken und Matschhosen bereit für unsere erste Aufgabe. Die komplette Gruppe über einen Baumstamm, der auf der 2,70 m Höhe lag, nur durch unsere Kraft als Gruppe zu befördern, lies uns ein wenig skeptisch werden. Umso erleichternder war es, auf der anderen Seite des Stammes von Händen aufgefangen und sicher auf den Boden gestellt zu werden. Auch jene, die zuvor Bedenken hatten und ganz gerne festen Boden unter den Füßen behalten hätten, konnten sich durch den Zuspruch der Gruppe selbst überwinden. Nach dieser Aufregung des ersten Tages war es besonders schön, am Abend gemütlich bei Kerzenlicht zusammen zu sitzen und Lieder zu singen.

Am darauffolgenden Tag ging es im wahrsten Sinne des Wortes „hoch hinaus“, in die Wipfel der Fichten auf einer Höhe von ca. 25- 30m. Auch hier war die Vorstellung, nur durch ein Seil, welches an den anderen Gruppenmitgliedern befestigt war, gesichert zu sein und so auf eine Fichte zu klettern, für den ein oder anderen durchaus Besorgnis erregend. Doch nach der ersten Fichte wurden wir immer sicherer und oben wurde man schließlich auch mit einem guten Ausblick belohnt, sodass einige sich sogar trauten, über ein Seil auf 15m Höhe von einem Baum zum anderen zu balancieren. Und entgegen aller Befürchtungen kam ein jeder wieder sicher herunter und musste nicht im Baum zurückgelassen werden. Diesen Tag rundete ein mit Sternen bedecktes Himmelszelt mit einem Lagerfeuer perfekt ab.

Und obwohl ein mancher wohl zuvor den Sinn hinter diesem Wochenende in Frage gestellt hatte, fanden wir es am Ende doch alle eine gelungene Zeit.

I. Reisch, Kurs 2019/2020

Kurs 2019/2020 startet mit Einführungstagen

Am Montag, den 09.09.2019 startete das neue Jahr am Ambrosianum. 21 AmborsianerInnen wurden willkommen geheißen. Vier von ihnen werden das College besuchen und die restlichen 17 werden sich den Sprachen Latein, Griechisch und Hebräisch stellen. Die ersten zwei Tage galten dem gegenseitigen näheren Kennenlernen, die Lehrer und Geistlichen wurden vorgestellt sowie das Programm des kommenden […]

Das neue College-Programm 2019-2020 ist da

Unvergessliche Erlebnisse in der ewigen Stadt

Für den Kurs 2018/19 ging das Jahr am Ambrosianum mit dem Highlight der Abschlussfahrt nach Rom zu Ende. Bei hochsommerlichen Temperaturen durchstreiften wir die ewige Stadt auf den Spuren ihrer dreitausendjährigen Geschichte.

Auf dem Forum Romanum, auf dem Kapitol, am Kolosseum und bei eindrucksvollen Ausgrabungen in der Nähe der Kaiserforen lernten wir Rom als Zentrum der antiken Weltmacht kennen. In St. Peter und St. Paul vor den Mauern standen wir an den Gräbern der Apostel Petrus und Paulus und näherten uns Rom als wichtigem Ziel für Pilger und als Zentrum der katholischen Christenheit. Die Päpste als Kunstschaffende begegneten uns im Rom der Renaissance und des Barock – die Künstler dieser Epoche ebenso, auf Plätzen, in Kirchen, in Museen. Dabei blieb auch noch Zeit für das Dolce Vita, aber das wäre noch einmal eine ganz andere Geschichte…

Kurs Kirchenbau

“Gewöhn dich nicht. Du darfst dich nicht gewöhnen.“ Was bleibt, wenn uns nichts bleibt? Kirchen, Häuser, Hütten. Alle drei sind Räume, in denen wir uns geborgen fühlen können, in denen wir in Gemeinschaft leben können. In dem Kurs Kirchenbau bei Herrn Giese haben wir nicht nur viel Interessantes über die Kirchen unserer Diözese erfahren, sondern […]

Bergfest: Ambros-Dinner läutet die Ferien ein

In der letzten Märzwoche ging eine intensive Phase am Ambrosianum zu Ende: Die Kursteilnehmer/innen des Sprachenjahres feierten ihre ersten beiden Prüfungen (Bibelgriechisch, Hebräisch), für die Kollegiatinnen des Orientierungsjahres endete die Projektphase, die die vorlesungsfreie Zeit mit u.a. einem Medien- und Kochprojekt prägte. Ein guter Zeitpunkt also, um bei einem gemeinsamen Abendessen diese Etappe zu feiern. Zuvor hatten die Kollegiatinnen ihre Kochkünste bei einem Kochkurs verfeinert und das ganze Ambrosianum im Rahmen eines “Knigge-Kurses” alles gelernt, was für ein stilechtes Dinner nötig ist.

Amici Ambrosiani – Förderverein für das Ambrosianum

Seit dem 14. November 2018 gibt es sie, die “Amici Ambrosiani” – unter diesem Namen wurde an diesem Tag der Förderverein für das Ambrosianum gegründet. Er hat sich zum Ziel gesetzt, den Kontakt und den Erfahrungsaustausch zwischen Ehemaligen und derzeitigen Kursteilnehmer/innen zu beleben und einzelne Ambrosianer/innen sowie gute Projektideen gezielt auch finanziell zu unterstützen. Beim 60jährigen Jubiläum sind viele Ehemalige dem Verein beigetreten. Alle, die sich dem Ambrosianum verbunden fühlen, sind herzlich eingeladen, ebenfalls ein Freund oder eine Freundin des Ambrosianums zu werden.

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Fest: Das Ambrosianum beging seinen 60. Geburtstag

Mit Café, Führungen, Gottesdienst und Festakt beging das Ambrosianum am 7. Dezember seinen 60. Geburtstag. Viele Ehemalige und Gäste waren nach Tübingen gekommen, um diesen Tag mitzuerleben. Los ging’s auf dem Gelände des Johanneums, das sich schon nachmittags mit Leben füllte. Viele Ehemalige zeigten sich beeindruckt vom im Jahr 2012 eingeweihten Ensemble, in dem das Ambrosianum derzeit untergebracht ist. Ein festlicher Gottesdienst zum Fest des Heiligen Ambrosius in der Kirche St. Johannes brachte die spirituelle Basis des Lebens und Lernens am Ambrosianum zum Ausdruck. Der Festakt im Wilhelmsstift versuchte das Ambrosianum zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu verorten. Rektor Kohr betonte, dass er den Blick nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch in die Zukunft richten wolle. Er sehe das Ambrosianum gut gerüstet, um auch jungen Menschen in Zukunft einen Raum wertvoller Orientierung eröffnen zu können. Prof. Wilfried Eisele überbrachte als Studiendekan einen Gruß der Katholisch-Theologischen Fakultät. Die Fakultät und das Ambrosianum seien gleichsam “Jochgenossen”, die zusammen einem ähnlichen Anliegen dienten, nämlich eine den eigenen Quellen verpflichtete und zugleich zeitgemäße Theologie zu ermöglichen. “Warum Theologie Sprache braucht und umgekehrt” – so das Thema des Impulsvortrages von Prof. Michael Seewald aus Münster, der die gegenseitige Verwiesenheit von religiöser und säkularer Sprache herausarbeitete und auf die beständige Notwendigkeit des Übersetzens hinwies. Ein von Laura Mößle moderiertes Gespräch von Ambrosianer/innen aus Stuttgarter, Ehinger und Tübinger Zeiten schloss sich an. Die anschließenden Begegnungen und Gespräche beim Buffet rundeten den Tag ab.

“bruch-stück” – Kurzfilm made in Ambrosianum College

Die Kollegiaten des Ambrosianums sind im Rahmen ihres Medienprojekts unter die Filmemacher gegangen. Das Ergebnis ist der Kurzfilm “bruch-stück”, den wir hier gerne der Öffentlichkeit präsentieren.

Von der Gotik bis zur Gegenwart – Ambrosianum auf ArchitekTOUR

“Echt schön”, “Faszinierend” – so ähnlich klang es bei den Ambrosianerinnen und Ambrosianern auf ihrer Exkursion zu drei hoch interessanten Kirchenbauten. Das jüngst renovierte Münster in Rottweil, die St. Ulrichs-Kirche in Geislingen und die im Oktober 2015 eingeweihte neue Kirche St. Paulus in Balingen-Frommern waren die Stationen. Dr. Heiner Giese, Diözesanarchitekt aus Rottenburg, erschloss uns Kirchenbaugeschichte als Ausdrucksgeschichte von Werten durch die Jahrhunderte. “Offenheit nach außen”, das ist ein Wert, der beim Kirchenneubau in Balingen-Frommern eine Rolle gespielt hat. Und so verwundert es nicht, dass dort ein Ensemble von Kirche und Stadtplatz erlebt werden konnte, das sich vielfach zueinander öffnet und sich gegenseitig bereichert.